Himmelfahrtsgottesdienst am Süderwall

Gedanken zum Himmelfahrtstag

Ein Bild von einem Morgen. Strahlend blauer Himmel. Ich freue mich. Über den freien Tag. Über den Vatertag.
Vatertag. Das ist mehr als nur eine Ergänzung oder Entsprechung zum Muttertag. Das ist mehr als ein freier Tag für die Väter, den sie aller familiären Pflichten ledig für eine promilleträchtige Tour so unter echten Männern nutzen.
Vatertag ist mehr. Wir feiern sinnfällig Christi Himmelfahrt. Aufgefahren in den Himmel ist Christus. Dort sitzt er zur Rechten des Vaters. Vater und Sohn Seite an Seite vereint. Ein himmlischer Vatertag.
Vatertag. Ich hoffe: Es möge ein schöner Vatertag sein – wie im Himmel so auf Erden. Dass Menschen einträchtig beieinander sind. Seite an Seite.
Vatertag. Für Sekundenbruchteile grüßt mich beim Frühstück der Himmel. Zeigt mir sein Herz. Oder ist es ein Engel? Der wie damals in Jerusalem meine Blicke vom Himmel lösen will, damit ich den Himmel auf Erden schaue? Oder ist es eine Taube? Zeichen für Gottes Geist. Den hat Jesus denen verheißen, die bis an der Welt Ende die Sache Jesu unter die Leute bringen. Damit sie den Himmel auf Erden erfahren. „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“
Der Himmel grüßt. Ich brauche diesen freundlichen Gruß für mein Leben – von oben her. Von meinem Vater im Himmel, der mein Herz kennt und was es begehrt. So soll es auch auf Erden sein. Ich will – in Gottes Namen – Herz zeigen. Damit das manchmal grußlose, das herzlose Nebeneinander der Menschen auf Erden ein Ende hat. Damit wir aufhören, uns das Leben zur Hölle zu machen.

Ihr Ludwig Feltrup

2018-05-16T18:04:14+00:00 16. Mai. 2018|Aktuelles, Allgemein|